Sonntag, 23. Oktober 2011

Schlaflos auch ohne Großstadt

Nach 2 Monaten Großstadt haben wir beschlossen mal etwas anderes von Süd-Korea zu sehen und eine koreanische Freundin hat uns einen Trip in eine Stadt empfohlen.
„Eine Stadt“ ist es auch geblieben; selbst als ich Freitag Abend schon im Zug in die „eine Stadt“ saß, hatte ich keine Ahnung wo sie liegt, wie lange wir dort hin fahren und was wir dort machen werden.
Karaokeraum im Zu
Die „eine Stadt“ war Gangneung, ganz im Osten Süd-Koreas am Meer liegend, und die Zugfahrt dauerte von 23:00 bis 4:40 am Morgen.
Weil wir im Zug nicht schlafen konnten, sind wir ins Restaurantabteil und haben dort etwas Unglaubliches entdeckt: Die haben hier Karaoke-räume im Zug!!! :D Der Rest der Zugfahrt war super lustig und so kam ich nur zu einer Stunde Schlaf…







Angekommen sind wir erst in Jeongdongjin, eine Nachbarsstadt von Gangneung, die koreaweit für ihre schönen Sonnenaufgänge bekannt ist. Allerdings hat es geschüttet wie aus Eimern und wir haben erstmal 1,5 Stunden morgens um 5 in einem Cafe gesessen um dann mit Regenschirmen am Strand zu warten und zu hoffen, dass die Sonne aufgeht. Natürlich hat man die Sonne nicht gesehen und es wurde einfach nur heller, aber allein die stürmische See war es wert.

 









 

Danach sind wir dann mit dem Bus nach Gangneung gefahren und da es den ganzen Tag weiter geschüttet hat, sind wir vom Cafe zum Restaurant zur Bar gewandert und haben so unsere Zeit verbracht. Die Stadt ist bekannt für ihr Seafood und wir hatten einen wunderbares Mittagessen mit 4 verschiedenen Fischgängen. Spezialität: raw fish! Nichts für Vegetarier, wenn sich der rohe Shrimp noch ein bisschen bewegt, hat aber super geschmeckt… ;-)




















 Abends sind wir dann mit dem Bus zurück nach Seoul (der nur knapp 3 Stunden braucht, aber nicht nachts fährt, sodass man nicht den „Sonnenaufgang“ sehen kann) und im Bus wurde es dann auch ganz schnell ganz still…





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