Nach 2 Monaten Großstadt
haben wir beschlossen mal etwas anderes von Süd-Korea zu sehen und eine
koreanische Freundin hat uns einen Trip in eine Stadt empfohlen.
„Eine Stadt“ ist es auch
geblieben; selbst als ich Freitag Abend schon im Zug in die „eine Stadt“ saß,
hatte ich keine Ahnung wo sie liegt, wie lange wir dort hin fahren und was wir
dort machen werden.
| Karaokeraum im Zu |
Die „eine Stadt“ war
Gangneung, ganz im Osten Süd-Koreas am Meer liegend, und die Zugfahrt dauerte
von 23:00 bis 4:40 am Morgen.
Weil wir im Zug nicht
schlafen konnten, sind wir ins Restaurantabteil und haben dort etwas Unglaubliches
entdeckt: Die haben hier Karaoke-räume im Zug!!! :D Der Rest der Zugfahrt war
super lustig und so kam ich nur zu einer Stunde Schlaf…
Angekommen sind wir erst in
Jeongdongjin, eine Nachbarsstadt von Gangneung, die koreaweit für ihre schönen
Sonnenaufgänge bekannt ist. Allerdings
hat es geschüttet wie aus Eimern und wir haben erstmal 1,5 Stunden morgens um 5
in einem Cafe gesessen um dann mit Regenschirmen am Strand zu warten und zu hoffen, dass die
Sonne aufgeht. Natürlich hat man die Sonne nicht gesehen und es wurde einfach
nur heller, aber allein die stürmische See war es wert.
Danach sind wir dann mit dem Bus nach
Gangneung gefahren und da es den ganzen Tag weiter geschüttet hat, sind wir
vom Cafe zum Restaurant zur Bar gewandert und haben so unsere Zeit verbracht. Die
Stadt ist bekannt für ihr Seafood und wir hatten einen wunderbares Mittagessen
mit 4 verschiedenen Fischgängen. Spezialität: raw fish! Nichts für Vegetarier,
wenn sich der rohe Shrimp noch ein bisschen bewegt, hat aber super geschmeckt…
;-)
Abends sind wir dann mit dem
Bus zurück nach Seoul (der nur knapp 3 Stunden braucht, aber nicht nachts
fährt, sodass man nicht den „Sonnenaufgang“ sehen kann) und im Bus wurde es
dann auch ganz schnell ganz still…
sieht aus wie aus einer zeitschrift. geilo
AntwortenLöschen