Besuch der DMZ (Demilitarized Zone), einem 4 Kilometer breitem Landstreifen entlang der Grenze zwischen Nord- und Süd-Korea.
Um eure Geschichtslücken etwas aufzufüllen, hier eine kurze Zusammenfassung des geschichtlichen Hintergrunds der Teilung dieses Landes:
Japan besetzte Korea Anfang des zwangigsten Jahrhunderts und nachdem Japan schließlich 1945 kapitulierte, wurde das Land zwischen den Besatzungsmächten aufgeteilt: Die Besatzungszone im Norden war in der Hand der Sowietunion, während der Süden von den USA besetzt wurde. Eigentlich lautete der Plan, dass man das Land wiedervereinte, doch mit dem Kalten Krieg stand Korea stellvertretend für die Weltmächte.
1950 entlud sich diese Spannung im Korea Krieg in welchem Nord-Korea mit Hilfe von China und Süd-Korea zusammen mit den USA kämpften.Beide Seiten nahmen wechselseitig ganz Korea ein und schließlich verhärteten sich die Fronten dort, wo heute die Grenze liegt. Nach einem dreijährigen brutalen Krieg, in welchem ca. 940.000 Soldaten und 3 Millionen Zivilisten starben, wurde ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen. Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag.
Und heutzutage kann man als Tourist die Grenze besuchen, eine Tour in der demilitarisierten Zone buchen und in einem Konferenzraum sogar auf Nordkoreanischen Territorium stehen. Es wirkt alles bizarr und unwirklich und man fühlt sich mehr in einer Geisterbahn oder einem Vergnügungspark. Man darf nur an bestimmten Orten Fotos machen, nicht während man mit dem Bus von einem Punkt zum anderen fährt, nicht mit einem zu großen Objektiv, mit welchem man Fotos von Nordkorea machen könnte... Die Südkoreanischen Soldaten sehen aus wie Wachsfiguren und starren tagein tagaus hinüber auf die andere Seite nach Nordkorea.
Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald ein Ende hat.
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| Stärke beweisen |
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| Nein, das ist keine Wachsfigur. |
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| Peace ! |
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| Ein Nordkoreanischer Soldat!!! |
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| Zwischen den zwei blauen Häusern ist eine leichte Erhöhung auf dem Boden: Die Grenze zwischen Nord- und Süd-Korea. Blick auf Nord-Korea. |
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| Friedenswünsche | |
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| Ein hochmoderner Bahnhof an der Grenze, von welchem keine Züge fahren. | | Vor allem nicht nach Pyeongyang. |
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| Tote Zugverbindung nach Nord-Korea. |
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| Ferngläser nach Nord-Korea gerichtet. |
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